• Team SVG GARAGE

Day two: It‘s all about the Pivot!





Was wir am heutigen Tag mitgenommen haben und was sich wie ein roter Faden durch das Silicon Valley zieht ist Pivot! Gibt man das Wort in die Google-Suchleiste fühlt man sich zurückversetzt in die Schulzeit - es erscheinen Pivot-Tabellen über Pivot-Tabellen. Der Begriff steht im Startup-Jargon allerdings für das genaue Gegenteil: es geht hier nicht darum vorhandene Daten aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, es geht darum das Geschäftsmodell, die Strategie radikal zu ändern. Der Grund dafür sind meistens schlechte Zahlen, die eine noch schlechtere Zukunft für das Unternehmen vorhersagen.

Pivots sind Christoph Burkhardt zufolge die eigentlichen Erfolgsgeschichten der Startups im Silicon Valley. Nur ein winziger Prozentsatz der erfolgreichen Startups arbeiten noch heute an der ursprünglichen Idee. Bekannte Beispiele für geglückte Pivots sind Groupon, Apple und Slack.





Slacks Pivot-Story begann mit zwei Videospielen (Game Neverending und Glitch). Das Problem: der fehlende Erfolg der Spiele. Nachdem die Founder die Strategie, das Geschäftsmodell immer und immer wieder veränderten war das Erfolgskonzept das "Searchable Log of All Conversations and Knowledge" - ein einfaches Akronym hinter dem doch so viel mehr steckt. Heute arbeiten weltweit 1.600 Personen für Slack. Zu den zahlreichen Kunden zählen Volkswagen, SAP und die SVG Service und Vertrieb Süd GmbH. Nachdem uns James Sherrett in die Welt von Slack eintauchen ließ hatten wir die Möglichkeit in einem Q&A dem gesamten System genauer auf den Zahn zu fühlen.


Unser nächster Stop war LinkedIn, wo Christian Byzka, Senior Product Manager Germany, uns auch schon erwartete. Er stellte uns kurz und prägnant die verschiedenen Funktionalitäten des sozialen Netzwerks vor und erklärte, warum das deutsche Pendant "Xing" eine so große Konkurrenz auf dem deutschen Markt darstellt. Mit weltweit 660 Millionen Nutzern muss sich LinkedIn um das Fortbestehen sicherlich keine Sorgen machen.



Nach dem Lunch ging es für uns weiter in den Gadget Store "Open House". Hier findet man alles waws das Technikherz begehrt, von Wasserflaschen die einen an das Trinken erinnern über Schmuckringe, mit denen ich jetzt auch meine Rechnung im Restaurant zahlen kann bis hin zu Zahnbürsten mit Entertainment-Programm für Kinder.



Unser letzter Startup-Stop führte uns zu Ridecell, einem Unternehmen, das seinen Kunden die Plattform für Ridesharing und Carsharing zur Verfügung stellt. Deepti Tiku erklärte uns warum die „Triple disruption“ die Mobilität in Zukunft radikal verändern wird und wie Ridecell für diesen FAll bereits jetzt vorbereitet ist. Auch hier hatten wir die Chance mit Experten in den Diskurs zu gehen und das Produkt näher zu beleuchten.


Den Tag schloss Christoph Burkhardt mit einem Vortrag der in drei Fragen unterteilt wurde: Was nehmen die Teilnehmer mit? Wie kann ich das Gelernte in Deutschland umsetzen? Was sind die nächsten Schritte? Gleichzeitig fasste er die bisher gesammelten Erfahrungen zusammen und definierte die Quintessenz ganz klar: Künstliche Intelligenz kann uns dort ersetzen, wo wir wie Roboter handeln, sobald wir aber als Menschen handeln, Emotionen zulassen, Chaos bejahen in genau diesem Moment wird uns kein Roboter der Welt ersetzen können.

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